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Mikrotomklingen – Was sind Mikrotomklingen und wo werden Mikrotomklingen eingesetzt?

"Short Summary" - Was sind Mikrotomklingen und wo werden sie eingesetzt?

Mikrotomklingen sind sehr scharfe Klingen aus japanischem Qualitätsedelstahl die in der Histologie zur Analytik von Geweben zum Einsatz kommen. Aber auch in der Untersuchung von Kunststoffen finden sie Anwendung. Sie ermöglichen es, hauchdünne Scheiben der Probe herunterzuschneiden, die bis zu 0,5 Mikrometer dünn sind. Egal ob Hartgewebe, Weichgewebe, Knochenbiopsien oder Hautproben: Für jede Art von Gewebe und Schnitt bieten wir die geeignete Klinge.

Wo werden Mikrotomklingen eingesetzt?

Um verschiedenste Gewebeproben prüfen zu können, werden sehr feine Schichten des entwässerten und in Paraffin eingebetteten Gewebes zur Untersuchung unter dem Mikroskop benötigt. Für solche Schnitte bedarf es Klingen, die problemlos durch Gewebe und Stoffe gleiten. Die scharfen Messer werden in bestimmten Winkeln angesetzt und können so extrem feine Lagen von der Probe abschleifen, die dann weiter untersucht werden.  

Welche Klingen gibt es?

Die Klinge für alles – Die MS200 ist speziell gehärtet und auch für sehr dünne Schnitte geeignet

Extra scharf – Die MS300 ist vor allem für Knochengewebe passend

Für Feinheiten – Die MS33 ist ideal für besonders schöne Schnitte bei jeglicher Gewebeart

Für Hartgewebe – Die MS24 stellt sich auch Geweben aus dem Kryostaten

EXKURS:

Ein Kyrostat ist ein Gerät, mit dem sehr niedrige Temperaturen erreicht werden können. Um während einer Operation beispielsweise sicherzustellen, dass ein Tumor vollständig entfernt wurde, wird das Gewebe, sofort nach Entnahme, eingefroren und mit Mikrotomklingen in feine Lagen zerschnitten, die so untersucht werden können. Dieser Vorgang dauert nur etwa 15 Minuten, um schnellstmöglich mit der Operation fortfahren zu können.

Weitere Informationen zu allen Klingen finden Sie hier

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